Huffington Post: Ein erstes Fazit

Mittlerweile sind fünf Blogbeiträge von mir bei der Huffingtonpost erschienen. Von Anfang an war die Idee dahinter, thematisch sehr verschiedene Artikel zu schreiben, um zu testen, was wie ankommt.

Beim ersten Blogger-Treffen („Blogger-Dialog“) in der Münchner Redaktion der HuffPo konnte ich mich davon überzeugen, dass es andere genau so machen, z. B. Mirko Lange.

 

Blogger-Treffen in der Huffington Post: Blick in die Redaktion

Blogger-Treffen in der Huffington Post: Blick in die Redaktion
(Bild: @LenaRogl via Twitter)

 

Leider erfährt man die genauen Klick-Zahlen nur dann, wenn man in die Charts kommt und so lange man drinnen bleibt. Nachdem es vier von fünf Artikeln zumindest in die Tageslistings (und einer in die Wochencharts) geschafft haben, kann ich schon mal ein erstes Fazit ziehen:

Sex > Fußball > Crime > Science > Lifestyle

So lautet also die Rangfolge der Themen, mit denen man die Leser der HuffPo zum Anklicken motiviert.

Das schlechte Abschneiden des Lifestyle-Beitrags, den ich erfolgreicher eingeschätzt hatte, erkläre ich mir dadurch, dass im Titel mit „Winterdepression“ schon zu viel „science“ ( und noch dazu das unangenehme Thema psychische Störung) auftauchte. Außerdem war es der einzige Artikel, der es nicht auf die Startseite geschafft hat, was von vorneherein etliche Klicks kostet.

Im Westen also nichts Neues?

Was die Themen angeht, die die Leute lesen wollen, vielleicht nicht wirklich. Für mich als Blogger aber doch. Es ist eine faszinierende Erfahrung, eigene Themen austesten zu können und das in einem viel weiter gespannten Umfeld als dem eigenen Blog.

Meine ersten Erfahrungen mit der immer wieder geschmähten Huffington Post sind also sehr positiv. Ein junges Team, eine große Vielfalt an Themen, eine sehr offene Kommunikation. Heraus kommt ein ausgesprochen lebendiges Medium, bei dessen weiterer Entwicklung ich gerne mitwirke.

Hier noch mal der link zu meinen Beiträgen.

Und hier ein schöner Beitrag zum Blogger-Treffen von Karsten Lohmeyer.

Peter Teuschel

 

3 Responses
  1. Klingt sehr interessant. Ich finde ja auch, dass es für einen Blogger eben legitim sein sollte, wenn er gefunden und gelesen wird. Selbst wenn das nun nicht das Ziel sein muss, das alle Mittel heiligt. Aber wenn beispielsweise Google die Blogsuche eben nicht mehr anbietet, muss man sich schon neue Wege suchen, damit man an die Leser kommt. Ob ich jetzt über Sex beim Fussball bzw das Verbrechen an der Wissenschaft schreibe, ist ja dann häufig eher sekundär…

    • Sagen wir mal so: Man kann sich, seine Art zu schreiben und diverse Themen dort gut „ausprobieren“. Also so ähnlich wie ein Trainingslager im Fußball. Die Punktspiele finden dann im heimischen Blog statt.

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