Psycho München 17: Die Sportlichkeit unbeseelter Dinge

Es besteht kein Zweifel daran, dass München die Hauptstadt des Sports ist.

Man denke nur daran, wie voll die Fanmeilen beim public viewing immer sind. Oder dass die Allianz Arena immer ausverkauft ist, wenn Bayern spielt.
Also zumindest beim Zuschauen sind wir Spitze. Und Zuschauen ist ja auch nicht so ganz unanstrengend. Dauernd jubeln, wenn Tore fallen. Dauernd auf den Schiri schimpfen. In der Halbzeitpause der Rush zum Bier-und-Bratwurst-Holen und wieder zurück.

So viel sportliche Aktivität steckt natürlich an. Nicht nur die Nicht-Münchner und die Münchner Tiere. Nein, auch die große Fraktion der unbeseelten Dinge ist in München sportlicher als anderswo.

Wer jetzt skeptisch ist, dass unbeseelte Dinge sportlich sein können, dem sei zur Weiterbildung zunächst mal folgendes Werk empfohlen:

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Nach dem Studium dieses fundamentalen Aufklärungswerkes sollte jedem klar sein: Wer boshaft sein kann, kann auch sportlich sein. Und die unbeseelten Dinge sind auch in München manchmal böse:

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und manchmal nicht:

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Wie aber sieht es jetzt mit der Sportlichkeit aus? Ein paar Beispiele:

Blumenrennen:

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Mauerlaufen:

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Handrückenkriechen:

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Und wer jetzt noch nicht vollends von der Sportlichkeit unbeseelter Dinge überzeugt ist, dem sei folgendes Video empfohlen:

 

Peter Teuschel

 

14 Responses
  1. Und noch eine technische Frage: wieso sind die schönen Fotos so winzig (bis auf das Beitragsbild)?
    (Neuer Server, neue Regeln? Oder ein Sehtest bei 31 Grad?)

  2. Wieder mal ein echter „Teuschel“, zum lange schmunzeln.

    An meinem Laptop sind die Bilder bildschirmfüllend angezeigt.

  3. osterhasebiene langnase Antworten

    Die Plastikbecher haben mich vollends von ihrer Sportlichkeit überzeugt. Könnte es nicht sein, dass der der böses denkt, auch böses in den Dingen sieht…ich glaub, das nennt man Projektion. Wer schon mal in der ehemaligen UDSSR war, könnte dort noch weiter fündig werden. Habe leider keine Fotos zum Beleg, hat mich aber irgendwie daran erinnert…

  4. osterhasebiene langnase Antworten

    Jetzt hab ich mal kurz nachgedacht (an sowas muss ich immer länger spekulieren). Hier meine Interpretation zum Phänomen „Sportlichkeit der Dinge“: Wenn alle gleich werden und ihre Individualität verlieren, dann können sie sich nur noch durch Konkurrenz (schneller/besser) voneinander unterscheiden. Vielleicht so?

  5. Bei mir am PC werden die Bilder grundsätzlich riesig angezeigt – fast schon zu groß.
    Daher: Bitte die Bilder nicht noch größer.

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