So schnell wird man zum schwarzen Schaf

 

Im Rahmen der Werbeaktionen für das schwarze Schaf ist uns folgender Widder zugelaufen:

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Wie man unschwer erkennen kann, ein stattliches Tier. Es hat nur einen Fehler: Es ist WEISS.
Und hier sieht man, wie schnell das geht. Gestern noch ein blütenweißes Fell, heute schon zum (fast) schwarzen Schaf mutiert:

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Allerdings hatte der Widder in diesem schwarz/weißen Outfit fast etwas Diabolisches. Außerdem hat er meine Patienten angestarrt.
Also schnell weg mit den letzten weißen Stellen.

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So. Ein richtig schöner schwarzer Bursche.
Um gut zur Geltung zu kommen, wandert er schnurstracks ins Schaufenster.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten: Der Verdrängungsprozess macht auch vor den Schönen nicht Halt.
Unser Model (hier im Wiesn-Outfit) musste leider weichen. Mit ihm auch der ganze MALIMAX-Schmuck.

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Adieu ma chere! (Ab in den Keller!)

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So. Als Endergebnis hat der schwarze Widder sich gegen all die Schönheit durchgesetzt.
Beast vs Beauty sozusagen.

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Hier steht er ziemlich frech auf dem „schwarzes Schaf“-Manuskript.
Naja, immerhin kann er hier meine Patienten nicht mehr anstarren.

Peter Teuschel

(Alle Aktionen, die mit Schönheit, Gestaltung oder Dekoration zu tun haben, gehen natürlich wie immer auf das Konto meiner Frau)

10 Responses
  1. Ich finde ihn hübsch. Nur so allein….. die DEKO ist schön. Auch das Manuskript es passt dazu zum neuen Buch. Gute Idee.

  2. Das mit dem Schaufenster ist ja toll! Gehört das quasi zur Praxis dazu und Sie bzw. Ihre Frau können das jeweils schwerpunktmäßig dekorieren?

    Und was wurde eigentlich aus der blonden Perücke?

    • Das Schaufenster ist extra angemietet und befindet sich in der Passage, die zur Praxis führt. Bisher hatten wir das immer für Malimax genutzt mit verschiedenen Dekorationen.
      Jetzt hat sich der Widder reingedrängt, das freche Tier. Der hat auch die Perücke bekommen, keine Ahnung, wofür er sie braucht. Ich habe nicht nachgefragt, aber ich glaube, er trägt sie heimlich, wenn keiner hinschaut.
      Naja, jedem Tierchen sein Pläsierchen.
      Aber so ein Schaufenster macht echt Spaß!

  3. Die Idee mit dem Schaufenster finde ich super.
    Den rosa Hocker würde ich oben schwarz anmalen, bis zu den Rillen und die rosa Beinchen so lassen. Dann hätte der Hocker einen engeren Bezug zum schwarzen Bock und der Hocker bekäme eine etwas provokant-erotische Ausstrahlung (mit Nase-rümpf-Effekt bei den vorbei Laufenden) *Schmunzel*. Aber das geht ja nicht bei einer Psychotherapie-Praxis … Obwohl das schon was Passendes hat: Der vollkommen normale schwarze Bock neben einem schrillen, kantigen, leblosen Hocker. Eine andere Art der Familienaufstellung. 😉

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