Quickie: Der Freud des Tages

Zum Thema ungerechte Beurteilungen sagte mir heute ein Patient:

„Herr Doktor, ich bekomme ja alle zwei Jahre von meinem Chef eine Verurteilung.“

Er hat mir dann das Zeugnis gezeigt. Und er hatte Recht mit seinem Versprecher.

 

Abb. 12 Sigmund FreudPeter Teuschel

3 Responses
  1. Wie Freud sagte: „Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen.“

    An sich finde ich den Gehalt dieser Aussage bedauerlich, aber im Falle jenes verurteilenden Chefs wäre es schon ein Gewinn gewesen, er hätte sie sich zu Herzen genommen.

    Leider es geht in der Arbeitswelt oft unmenschlich zu.

  2. osterhasebiene langnase Antworten

    Anerkennung zu verweigern ist eine Form von Körperverletzung. Hirnforscher wie G.Hüther haben herausgefunden, dass dies im Gehirn die selben Schmerzzentren aktiviert wie körperliche Misshandlung. Es ist Herzlosigkeit und ein Armutszeugnis für den Chef, denn er ist scheinbar nicht fähig, seinem Mitarbeiter verbal zu verdeutlichen, was er eigentlich von ihm will. Hier lebt jemand in einer Machtposition seinen verkappten Sadismus aus. Das ist nicht nur bedauerlich, sondern tragisch.

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