Mobbing in Schule und Arbeit: Genialer Spot auf youtube

Ein wirklich gut gemachter Beitrag auf youtube verdeutlicht den Unterschied zwischen Mobbing am Arbeitsplatz und Bullying in der Schule, indem die für die Schule typischen Schikanen in den Bereich Arbeitsplatz transferiert werden.
Klasse Idee, bedrückend umgesetzt.

Fazit: Schul-Bullying ist oft direkter und körperlicher, Mobbing am Arbeitsplatz dagegen oft indirekter und subtiler.

In ihren Auswirkungen sind beide Formen gezielter und systematischer Schikanen zerstörerisch für Körper, Geist und Seele.

 

Peter Teuschel

 

11 Responses
  1. Wusste gar nicht, dass Sie auch französisch sprechen 😉 Olala….
    Danke für den tollen Clip – habe ihn mit Ihrem Blog verlinkt in meinem Blog…- wenns recht ist!
    Beste Grüße aus Graz – Luftlinie direkt!

      • Das TABU Mobbing sitzt so fest.. ich habe von einer Lehrerin gehört, dass sie aus der Schule gemobbt wurde, weil sie einem Schüler, der Mobbingopfer war, helfen wollte. Direktion sagte: Sie betreibt RUFSCHÄDIGUNG (!) – weil sie das Mobbing offen angesprochen hat gegenüber dem Jungen… Und das hätte sie nicht tun dürfen, wenn damit hat sie offiziell gesagt, es gibt Mobbing an der Schule…. ES IST WAHRLICH EIN WAHNSINN!!!!

        • Diese Nestbeschmutzerargumentation hat mir noch nie eingeleuchtet. Ich finde es erschreckend, wenn so oft den Leuten das Aufrechterhalten einer Fassade wichtiger ist, als das Beseitigen der Dreckschleuder. Wenn die so tun, als verschwinde das Problem, wenn man es nur beharrlich ignoriert. Es ist wirklich ein Wahnsinn.

          • Ein Glück ist die Schule meiner Tochter anders. Die reagieren schnell und professionell, wenn man ihnen entsprechende Vorkommnisse zur Kenntnis bringt.

          • Ich kenne selbst den einen oder anderen Schulleiter, der sehr bewusst mit diesem Thema umgeht. Die ganze Geschichte steht und fällt nach meiner Erfahrung mit einer Auseinandersetzung mit dem Thema und einem real existierenden (!) Konzept, wie man bei Mobbing-Fällen oder überhaupt eskalierten Konflikten vorgeht. Wie so oft ist Wegschauen oder Negieren die Eintrittspforte für Fehlentscheidungen, die viel Leid bei Betroffenen verursachen.
            Mich freut es immer, wenn ich höre, dass es solche Schulen gibt, wie Sie sie kennen.

  2. Mobbing am Arbeitsplatz kann Leben zerstören, wenn man bedenkt, dass man/frau 2/3 des Lebens im Job verbringt.
    Leider habe ich oft selbst – besonders unter Frauen – Mobbing erlebt. Sie trauen sich meist nicht Probleme direkt anzusprechen und intrigieren hinterrücks gegen weibliche Konkurrenten.
    Die Vorgesetzten kommen meist nicht dahinter und somit leidet das Opfer bis es resigniert. Mobbingtagebücher sind meist sinnlos, denn es steht Aussage gegen Aussage und die anderen Mitarbeiter haben ja berechtigte Angst selbst den Job zu verlieren, wenn sie die GL kritisieren.
    Ich hatte auch so ein Erlebnis mit einer frustrierten eifersüchtigen Beamten-Mitarbeiterin, aber leider zog ich den kürzeren, weil sie einen geschützten PARTEIBUCH-Arbeitsplatz hatte.

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