Haudrauf der Woche: Markus Rogan (Österreich)

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie es kommt, dass manche Sportler einfach erfolgreicher sind als ihre Konkurrenten?

Okay, Begabung, Fleiß, Training und mentale Stärke im Wettkampf mögen dabei auch eine gewisse Rolle spielen.

Worauf es aber wirklich ankommt, hat der österreichische Schwimmer und Olympia-Teilnehmer Markus Rogan in der Radiosendung „Frühstück bei mir“ verraten:

 

 

 

„Es ist ein Riesenvorteil, wenn du weniger denkfähig bist. Es gibt einen guten Grund, warum die richtig guten Sportler nicht viel im Kopf haben, weil da ist der Kopf nicht im Weg. Warum hat der Armin Assinger, der relativ schlau ist, nur vier Rennen gewonnen und der Hermann Maier 50? Er hat genau das richtige Gehirnschmalz, um sportlich erfolgreich zu sein.“

 

Der hier zitierte Hermann Maier hat in Nagano 1998 zwei Goldmedaillen für Österreich (im Super-G und Riesenslalom) eingefahren. Er soll sich über Rogans Bemerkung nicht sehr echauffiert haben: „Ist mir egal.“

 

 

 

Rogan selbst ist nach heftigen Protesten von Maier-Fans zurückgerudert: „Hermann ist und bleibt mein Idol“ wird er einen Tag nach seinen Hirnschmalz-Aussagen zitiert.

Für eine Medaille hat es für den Österreicher in London übrigens nicht gereicht.

Wahrscheinlich ist er einfach doch zu gescheit fürs schnelle Schwimmen.

Als Trostpreis erhält er von mir für seine Ausführungen zum Zusammenhang von sportlicher Höchstleistung mit mangelnder Denkfähigkeit den „Haudrauf der Woche“.

Peter Teuschel

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