Haudrauf der Woche: if: Magazin für Salzburgerinnen

HdW

Das Land Salzburg wird derzeit von einer Spekulationsaffaire erschüttert. Es geht um hochspekulative Derivate bei der Deutschen Bank. Offiziell hatte die Landesregierung 49 dieser Papiere im Portfolio.

Allerdings stellte sich in einer Debatte des Landtags heraus, dass neben diesen noch 253 weitere Derivate existierten, von denen das Land nichts wusste.

Dadurch sollen angeblich 340 Millionen Euro in den Sand gesetzt worden sein. Verantwortlich für die Spekulationen soll Monika R., eine Beamtin des Landes, gewesen sein. Sie ist mittlerweile nicht mehr im Amt.

Obwohl der Skandal auch dem Finanzlandesreferenten David Brenner den Job gekostet hat (er trat gestern zurück), so steht vor allem auch die Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) unter Druck.

Irgendwie ist das also auch ein Frauenthema.

Jetzt gibt es da ein vom Land Salzburg herausgegebenes Magazin: „if: Magazin für Salzburgerinnen„.

Wie der Name schon sagt, wendet es sich an Frauen und es handelt von Frauen. Die Inhalte sind gut. Es geht um Chancengleichheit, Antidiskriminierung und ähnliche Themen.

Der Titel der aktuellen Ausgabe allerdings scheint ein wenig unbedacht gewählt zu sein:

„Mehr Risiko bitte!“
Untertitel: Wie frau zu Geld kommt

Was nach außen hin wie unfreiwillige Komik wirkt, dürfte bei den aktuell unter Druck stehenden Beteiligten wie ein Keulenhieb wirken.

Aus diesem Grund erhält das Magazin für Salzburgerinnen speziell für perfektes Timing von mir den „Haudrauf der Woche„.

Peter Teuschel

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