Aus dem Leben eines Autors: Warum ich nicht zum Bloggen komme

Es kamen zuletzt schon Beschwerden. Neue Artikel kämen immer seltener, die Blogfrequenz ließe doch sehr zu wünschen übrig.

Das ist schon richtig.

Parallel dazu sind die social-media-Aktivitäten ebenfalls zurückgegangen, was man schmerzhaft am Knick in der Klout-Kurve sieht:

klout down

Für alle, denen Klout nichts sagt: Das ist ein Gradmesser, wie Vieles und wie Relevantes man so in Facebook, Twitter usw. von sich gibt. Sinkt die Kurve, steigt die Angst vor dem digitalen Vergessenwerden.

Dann kommen auch noch so Artikel wie dieser hier. Wie oft sollte ich auf Pinterest, LinkedIn, Instagram etc. etc. posten, um nicht völlig von der virtuellen Bildfläche zu verschwinden? Fürs Bloggen wird zwei Mal pro Woche empfohlen. Also nicht zwei Mal pro Monat, Teuschel!

Solchermaßen unter erhöhten Rechtfertigungsdruck geraten, muss ich mir ein paar gute Begründungen einfallen lassen, die sowohl das Verständnis meiner Leser finden, als möglichst auch ein hohes Maß an Mitleid („SIE ÄRMSTER!“) erzeugen.

Also will ich den Schleier lüften, warum ich zur Zeit so wenig zum Bloggen komme:

Es liegt am Stress.

Nicht an der Arbeit in der Praxis oder an den privaten Verpflichtungen. Nein, es ist das Schreiben. Also nicht direkt das Schreiben, sondern die intensive Recherche, die ich betreibe. Da es in fast allen meinen Büchern irgendwie ums Träumen geht und ich Selbsterfahrung als Basis für unverzichtbar halte, komme ich nicht umhin, mich da richtig reinzuhängen. Und das kostet nun einfach mal Zeit.

Als Beleg ein paar Beispiele aus meinem stressigen Autorendasein (beim Betrachten der Fotos bitte leise sein):

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Arbeit an einem nie veröffentlichten Jugendwerk

 

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Recherchetätigkeit für die Mobbing-Bücher

 

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Traumarbeit für das „schwarze Schaf“

 

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Voller Einsatz für die „Zebrafrau“

 

Also: Ich würde ja gerne mehr bloggen, aber jetzt muss ich wieder an meine Recherchen …

Peter Teuschel

 

 

 

 

 

 

 

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9 Responses
  1. Ich gönne es Ihnen….man sagt ja, beim schlafen kommen die besten Ideen. Und dann noch das neue Buch…Wahnsinn. Psst !!! Liebe Blogger nicht stören..
    LG

  2. Keine Angst vor dem digitalen Vergessenwerden ! Das Internet vergisst nichts, wird alles aufgehoben .Habe Ihren Blog erst gerade entdeckt befinde mich damit erst bei 2012 somit können Sie viel recherchieren bevor ich oder andere wie ich aufholen 😉

  3. Vielleicht war auch alles ganz anders…

    Bild 1: Als Student wegen Mietrückstands rausgeflogen
    => kein Raum mehr zum Schreiben?

    Bild 2: Im Spa-Bereich der Wochenendwohnung bei Bozen ist das WLAN leider so schlecht
    => keine Möglichkeit zum Schreiben?

    Bild 3: Nach Verfassen von Gutachten für die Krankenversicherungen zusammengebrochen
    => keine Energie mehr zum Schreiben?

    Bild 4: Nach dem x-ten Erfolg des Lieblingsvereins zu viel gefeiert
    => keinen Sinn mehr fürs Schreiben?

    Es liegt wie so oft im Auge des Betrachters. Und als treuer Leser gönne ich Ihnen jede Pause, die Sie brauchen, um Neues auszubrüten.

    Geruhsamen Abend und schöne Grüße!
    Rosalita

    PS: Das unechte Fan-Trikot gibt allerdings Rätsel auf: Kommt da noch was vor dem „BAYERN“? Und was für eine Zahl steht darunter?

    PPS: Gehört zur niedrigeren Blog-Frequenz auch dazu, dass ich keine Mail-Benachrichtigungen mehr bekomme, wenn Sie einen neuen Beitrag posten? Passiert seit ein paar Wochen und ich versteh‘ nicht, wieso…

    • Hahaha! Also die Umdeutungen lasse ich mal unkommentiert …
      Das Fan-Trikot ist ein Hoodie-Pullover. Vor dem „Bayern“ kommt das „FC“ und die Zahl ist 1900, das Gründungsjahr des besten Fußballvereins der Welt (welcher das ist, wird nicht verraten).
      Das mit den Mail-Benachrichtigungen kann ich mir aber auch nicht erklären.

  4. Hatte ich nicht gerade gelesen, dass Distress mit erhöhter verfrühter Mortalität korreliert?
    ACHSIEÄRMSTER 😉

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